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Geschichten über Bars


Andreas Szurovy

Andreas Szurovy gehört zu den ersten und bis heute zu den erfolgreichsten Botschaftern der original italienischen Espresso Bar - Kultur in Deutschland. Unter seiner Regie wurden in München, Nürnberg, Augsburg, Kempten, Karlsruhe, Passau und Magdeburg perfekte momenti felici eröffnet.

Besuchen Sie doch die Bars von Herrn Szurovy!

Die Öffnungszeiten sind bei allen Bars identisch:
Mo-Sa 10.00-20.00 Uhr

  • OEZ, Olympia Einkaufszentrum
    80993 München
  • PEP, Perlacher Einkaufszentrum
    81737 München
  • Passau Stadtgalerie
    94032 Passau
  • Augsburg Citygalerie
    86153 Augsburg


Im Gespräch mit Andreas Szurovy


Wie war das, caro Signor Szurovy, als der vero espresso italiano in Ihr Leben trat?

Szurovy: Ich hatte die Vision von Espresso-Cafés in 1A-Lagen, als ich Franz Schwaiger begegnete. Innerhalb von 15 Minuten hat er mich für Segafredo begeistert, und kurz darauf eröffneten wir am besten Platz in dem damals erfolgreichsten Einkaufs-Center Deutschlands (PEP München) eine der ersten Segafredo Espresso Bars Deutschlands (damals noch keine Franchise-Bar). Das war die Geburtstunde einer lang währenden, glücklichen Beziehung.


Was waren die aufregendsten Momente in all den Jahren?

Szurovy: Ereignisse waren immer die Eröffnungen. In Magdeburg war es zum Beispiel eine wahre Pionierleistung, damals kurz nach dem Mauerfall den Menschen im Osten Deutschlands die italienische Caffè-Kultur zu vermitteln. Spannend war die Zusammenarbeit mit S.Oliver. Nach der Eröffnung der Segafredo Espresso Bar im City Point Nürnberg hieß es in der lokalen Geschäftswelt „Segafredo müsste man sein” in Anspielung auf den großen Erfolg dieser Bar.


Verraten Sie Ihr Erfolgsrezept?

Szurovy: Das Ziel muss sein, überall und immer den perfekten Caffè anzubieten, zu jeder Tageszeit und von jeder Hand. Wenn man unsere Gäste fragt, warum sie zu uns kommen, kommt an erster Stelle die Antwort: „Weil der Caffè bei Ihnen am besten schmeckt”. Die Bar muss authentisch italienisch sein, am besten zweisprachig deutsch-italienisch. Jede Bar muss ihre eigene Seele haben, abgestimmt auf die Gäste, auf das Umfeld. Dafür engagiere ich mich mit Leidenschaft. Einige meiner Begriffe sind schon in die Philosophie der Segafredo Espresso Bars eingegangen.


Was würden Sie Neueinsteigern in die Espresso Bar-Kultur raten?

Szurovy: Von außen sieht es verführerisch und einfach aus, auf den „Caffè-Erfolgsexpress“ aufspringen, um leicht und schnell zu Geld zu kommen: Mühle ziehen, Siebträger einsetzen, Knopf drücken, Geld in der Kasse. Das ist ein Missverständnis, man muss Enthusiasmus für den Caffè mitbringen, auf zahllose Feinheiten achten, auf die individuellen Wünsche des einzelnen Gastes eingehen, Atmosphäre schaffen, Emotionen vermitteln und nie vergessen, dass für viele Gäste der Aufenthalt an der Bar wie ein Kurzurlaub ist.


Gibt es etwas, was Sie uns allen für die Zukunft wünschen?

Szurovy: Die Italianità konsequent beizubehalten. Das besitzt in der Masse beliebiger Anbieter in unzähligen Coffee Shops, Cafés und Bäckereien eine existenzielle Bedeutung. Sehen wir es ruhig als Privileg, ein Standort der Segafredo Espresso Bar-Kultur zu sein.


Mille grazie, Andreas Szurovy, für alles, was Sie für den vero espresso italiano getan haben und noch tun werden.

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